In guten Händen

Eine Funktionsstörung im Kiefer, also wenn Ober- und Unterkiefer nicht mehr richtig aufeinanderpassen, kann unbehandelt dauerhafte Folgen haben. Und viele Menschen wissen gar nicht, dass sie betroffen sind. Eine Möglichkeit, diese Störung zu diagnostizieren, ist die manuelle Strukturanalyse. Das Besondere an dieser Diagnosemethode: Sie verlässt sich ganz auf die Handfertigkeiten des Behandlers.

Wenn der Kiefer auf dem Gleichgewicht gerät und nicht mehr richtig ineinander greift, nennen wir das in der Zahnmedizin auch Craniomandibuläre Dysfunktion. Die Folgen dieser Erkrankung sind vielfältig: Die Zähne können aufgrund des unnatürlichen Bissverhaltens und zum Beispiel durch Zähneknirschen dauerhaft Schaden nehmen und es kann vorkommen, dass sich die Kiefergelenke entzünden. Doch auch abseits des Kieferbereichs gibt es zahlreiche Symptome. So gehören Verspannungen im Nackenbereich, Kopf- und Rückenschmerzen. Tinnitus, Schwindel und Sehstörungen zu den Folgen einer Kieferfehlfunktion.

Strukturen analysieren

Um herauszufinden, ob unsere Patienten unter einer Funktionsstörung des Kiefers leiden, führen wir eine sogenannte manuelle Strukturanalyse durch. Dabei kommt man ganz ohne technische Hilfsmittel aus: Unsere Behandler verlassen sich ganz und gar auf ihre jahrelange Erfahrung und ihr praktisches Diagnosevermögen. Das heißt: Sie brauchen nur ihre Hände und spezielle Handgriffe. Während der Untersuchung werden verschiedenste Faktoren beurteilt, die für die Kaufunktion, das Abbeißen und das Sprechen von Bedeutung sind. Denn für ein gesundes, natürliches Kauen spielen nicht nur Zähne, Kieferknochen, Kiefergelenk und Kaumuskeln eine Rolle, sondern auch die umliegenden Strukturen und ihre Aktivität. Deshalb werden auch Kopf, Hals und Wirbelsäule in die Behandlung mit einbezogen. Und wie genau läuft diese Behandlung ab? Zunächst werden die Beweglichkeit beziehungsweise die Beweglichkeitseinschränkungen von Kopf bis Zahn getestet. Dann folgt die intensive Untersuchung des Kiefers: der Kieferzussammenschluss, die Belastungsfähigkeit sowie Empfindlichkeiten und Schmerzen, die der Patient äußert. Auch Nebenerscheinungen, wie zum Beispiel Geräusche, die durch Bewegungen des Kiefers und der Muskulatur entstehen, werden einbezogen.

Ergebnisse sichern

Ebenso wie die Symptome der Erkrankung sind auch die Diagnosen vielseitig: Unsere Behandler können nicht nur Veränderungen an Muskeln und Gelenken feststellen, sondern auch Positionsverschiebungen des Ober- und Unterkiefers. Sie erkennen, wie sich fehlerhafte Zahn- und Kieferstellungen und auch die Wirbelsäulenhaltung aufeinander auswirken. Durch die Auswertung all dieser gesammelten Faktoren und Ergebnisse entwickeln wir eine Therapie, die der Fehlfunktion entgegenwirkt. So kann der Patient wieder ungestört kauen und auch andere Symptome klingen in der Regel ab. Unsere Patienten können sich also beruhigt in unsere Händen begeben – denn wir beweisen in jeder Situation Fingerspitzengefühl.