Implantologie Friedrichshafen

Zu Innovativen Implantaten mit der Zahnheilkunde Bodensee

Dienstag, 16. Dezember 2025 (Quelle Beitrag auf:Focus-online.de) 

Der Verlust eines oder mehrerer Zähne ist für viele Menschen nicht nur ein funktionelles, sondern auch ein ästhetisches Problem, das Wohlbefinden und Selbstbewusstsein beeinträchtigen kann. Die moderne Zahnimplantologie bietet heute Lösungen, die natürlichen Zähnen sowohl in Stabilität als auch im Aussehen bemerkenswert nahekommen. Fortschrittliche Materialien, digitale Planungstechnologien und innovative Behandlungsmethoden ermöglichen eine Versorgung, die langfristig zuverlässig, minimalinvasiv und ästhetisch höchsten Ansprüchen genügt. Unsere Expertin Dr. med. dent. Barbara Diesch von der Praxis „Zahnheilkunde Bodensee“ informiert in diesem Artikel zu den modernen Methoden der Zahnimplantologie, den Vorteilen verschiedener Implantatmaterialien und innovativen Behandlungskonzepten.

„Zahnimplantate kommen immer dann zum Einsatz, wenn einzelne oder mehrere Zähne fehlen, wenn der Halt von Prothesen unzureichend ist oder wenn Zahnersatz gewünscht wird, der sich wie ein natürlicher Zahn anfühlt und verhält“, erklärt Dr. Barbara Diesch zu Beginn. „Implantate vermeiden zudem das Beschleifen gesunder Nachbarzähne, wie es bei klassischen Brücken notwendig wäre, und helfen, einem Knochenabbau im Kiefer entgegenzuwirken, was langfristig die Gesichtskontur und die Funktion des Kausystems erhält.“

Voraussetzungen für ein Implantat

 Grundsätzlich wird eine Implantatversorgung erst mit Abschluss des Kieferwachstums empfohlen, in der Regel mit Eintritt in das Erwachsenenalter. Maßgeblich sind dabei: die Beschaffenheit des Kieferknochens, der Weichgewebe und der Kieferhöhlenregion. Diese Bereiche erfordern eine gründliche Untersuchung und gegebenenfalls eine Vorbehandlung oder Anpassung vor der Implantatinsertion, um dauerhafte Stabilität zu erreichen. Anatomisch muss der Kieferknochen ausreichend hoch, breit genug und dicht genug sein, um dem Implantat genügend Halt zu bieten.

Modernste Technik für beste Gesundheit

„Bei den (Vor)Untersuchungen und der anschließenden Versorgung mit einem oder mehreren Implantaten erlaubt uns der Einsatz digitaler computer- und KI-gestützter Technologien, Implantate bis ins kleinste Detail vorab zu simulieren und exakt zu positionieren“, so die Expertin. Diese Fortschritte bedeuten für Patienten deutlich mehr Komfort. „Dank unseres modernen CAD/CAM-Systems wird das Gebiss heute z.B. vollständig digital erfasst und das unangenehme Entnehmen von Abdrücken entfällt“.

Die Praxis Zahnheilkunde Bodensee arbeitet hierfür mit einer Kombination aus:

  • 3D-Röntgen (DVT – Digitale Volumentomographie)
  • digitaler Abformung
  • computer- und KI-gestützter Planung
  • navigierten Bohrschablonen

Dadurch werden:

  •  umliegendes Gewebe geschont
  • Risiken reduziert
  • die Heilungszeit verkürzt
  • Schmerzen nach der OP deutlich verringert

In Kombination mit 3D-Röntgenaufnahmen, digitaler Abformung und navigierten Bohrschablonen können Implantate so mit höchster Präzision und in vielen Fällen minimalinvasiv über sehr kleine Schnitte eingesetzt werden. Das umliegende Gewebe wird geschont, die Operationsrisiken sinken und die Heilungszeit verkürzt sich spürbar.

Das DVT-Verfahren (Digitale Volumentomographie) liefert bei deutlich reduzierten Strahlenwerten gegenüber konventionellen Röntgenaufnahmen hochauflösende dreidimensionale Aufnahmen von Knochen, Nerven, Zahnwurzeln und Weichgewebe und ermöglicht dadurch eine millimetergenaue Planung. Im Vorfeld kann erkannt werden, ob ein Knochenaufbau notwendig ist, wo Risiken bestehen und wie das Implantat idealerweise platziert werden sollte. Diese Präzision führt zu einer sichereren, schonenderen und vorhersagbar erfolgreichen Behandlung.

Die Digitale Volumentomographie (DVT) liefert hochauflösende 3D-Bilder der Kieferstrukturen.

Vorteile:

  • millimetergenaue Darstellung von Knochen, Nerven und Zahnwurzeln
  • präzise Planung der Implantatposition
  • bessere Beurteilung, ob ein Knochenaufbau notwendig ist
  • mehr Sicherheit während der Operation
  • besonders schonende, zielgerichtete Behandlung

Was tun bei fehlender Knochensubstanz?

Auch bei fehlender Knochensubstanz – etwa durch längeren Zahnverlust, Entzündungen oder Parodontitis – kann heute fast immer eine Grundlage für eine Implantatversorgung geschaffen werden, z.B. mit

  • Knochenaugmentation (Knochenaufbauverfahren): Wenn die vorhandene Knochensubstanz nach Zahnverlust unzureichend ist, um ein Implantat fest und dauerhaft zu fixieren, kommen künstliche Knochenersatzmaterialien oder Transplantate zum Einsatz, um die Knochenstruktur zu verstärken.
  • Kieferhöhlenbodenanhebung (Sinuslift): Bei unzureichender Knochenhöhe im hinteren Oberkieferbereich (Kieferhöhle/Sinus maxillaris) ermöglicht dieses Verfahren die Schaffung zusätzlichen Knochenvolumens. Dabei wird die Kieferhöhlenschleimhaut behutsam vom Kieferhöhlenboden gelöst und angehoben, um Raum für Knochenersatzmaterial zu schaffen.
    • Interner (geschlossener) Sinuslift: Dieses minimalinvasive Verfahren wird durchgeführt, wenn nur wenige Millimeter Knochen fehlen. Über einen Implantatbohrkanal wird der Sinusboden vorsichtig nach oben gedrückt, um Knochenmaterial einzubringen. Das Implantat kann meist sofort im gleichen Termin gesetzt werden.
    • Externer (offener) Sinuslift: Wenn mehr Knochen fehlt, wird ein kleines Fenster seitlich in den Kieferknochen geöffnet. Der Sinusboden wird schonend angehoben und das Knochenmaterial eingebracht. Die Heilung dauert hier etwas länger, oft 4–6 Monate, bevor das Implantat gesetzt wird.
  • Weichgewebeaugmentation (Zahnfleischaufbau)

Zusätzlich zur stabilen Knochenverankerung spielt gesundes Zahnfleischgewebe eine zentrale Rolle für den langfristigen Implantatschutz und optimale Ästhetik. Intaktes Weichgewebe fördert die Heilung und bildet eine Barriere gegen bakterielle Infektionen und Entzündungsreaktionen.

Beste Materialien und praxiseigenes Zahntechnik-labor

Haben sich Patienten für ein Implantat entschieden, stehen vor allem zwei Varianten im Vordergrund: biologische Reintitan-Implantate und Vollkeramikimplantate aus modernem Zirkonoxid.

Implantate aus Reintitan gelten als bewährter Klassiker, überzeugen durch ihre außergewöhnliche Körperverträglichkeit, ihre enorme Stabilität und ihre zuverlässig gute Einheilung im Knochen. Sie sind äußerst flexibel einsetzbar, auch in komplexen anatomischen Situationen, und bieten eine sehr lange Lebensdauer.

Vollkeramikimplantate hingegen sind die metallfreie Premiumvariante und bestehen aus hochfester Zirkonkeramik. Sie zeichnen sich durch ihre natürliche Zahnfarbe, ihre exzellente Ästhetik und eine besonders geringe Plaque-Anlagerung aus. Für Allergiker oder Patienten, die bewusst auf Metall verzichten möchten, sind sie eine ideale Lösung, insbesondere im sichtbaren Frontzahnbereich.

„Wir beraten in unserer Praxis ausführlich zu den Möglichkeiten und stimmen Materialien und Vorgehensweise eng mit den Patienten und Patientinnen ab“, betont Barbara Diesch. „Zum Einsatz kommt bei uns biologisches Reintitan- und Vollkeramikimplantate der Firma Straumann. Durch unser integriertes, von qualifizierten Zahntechnikern betreutes, Dentallabor können wir eine zügige und anpassungsfähige Zahnersatzfertigung ermöglichen, die in enger Kooperation zwischen zahnärztlichem und zahntechnischem Team einen präzisen, perfekt sitzenden Zahnersatz auf höchstem Qualitätsniveau gewährleistet.“ Individuelle Anfertigungen, Anpassungen sowie eventuelle Reparaturen, können dadurch in kürzester Zeit umgesetzt werden.

Welches Implantationsverfahren ist optimal?

  • Immediat-Implantation: Bei ausreichender Knochenstabilität kann das Implantat unmittelbar nach der Zahnextraktion in derselben Sitzung in die Extraktionsalveole eingebracht werden.Früh-Implantation: Nicht in allen Fällen ist die sofortige Implantation möglich. Bei der Früh-Implantation erhält das Weichgewebe nach der Zahnentfernung etwa zwei bis acht Wochen Heilungszeit vor der Implantatinsertion.
  • Spät-Implantation: Bei bereits eingetretener Knochenresorption oder vorausgegangenen chronischen Entzündungen empfiehlt sich eine vollständige Ausheilung des Areals. Die Implantation erfolgt dann typischerweise nach drei bis sechs Monaten. Dieses Spät-Implantationsverfahren wird in Deutschland am häufigsten durchgeführt und zeichnet sich durch hervorragende Langzeitergebnisse aus.
  • Mini-Implantate: Sie bieten eine schonende und oft kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Implantaten – besonders dann, wenn nur wenig Kieferknochen vorhanden ist oder ein größerer chirurgischer Eingriff vermieden werden soll. Mini-Implantate können durch ihre geringe Größe (meist 2,0–2,5 mm Durchmesser statt 3,5–5 mm) mit sehr kleinen Schnitten oder sogar transgingival, also durch das Zahnfleisch hindurch, gesetzt werden.
  • "All-on-4"-Konzept: Anders als bei konventionellen Methoden, die pro fehlendem Zahn ein Implantat erfordern, werden hier vier strategisch positionierte Implantate zur Abstützung einer vollständigen Zahnreihe (Ober- oder Unterkiefer) verwendet. Häufig kann die definitive Brücke oder Prothese bereits am Behandlungstag eingegliedert werden.

Implantate finanzieren: So bleiben hochwertige Lösungen bezahlbar

Was die Kosten betrifft, so variieren diese je nach Anzahl der Implantate, Materialart, Methode und individuellen anatomischen Gegebenheiten. Für ein Einzelimplantat mit Krone liegen die Gesamtkosten in der Regel zwischen 2.000 und 4.000 Euro, Keramikimplantate bewegen sich meist etwas darüber. Mini-Implantate sind oft günstiger, während komplexe Gesamtlösungen wie das All-on-4-Konzept pro Kiefer schon zwischen 15.000 und 30.000 Euro kosten können. Viele Praxen bieten ihren Patienten jedoch flexible Finanzierungsmöglichkeiten an, darunter Ratenzahlungen, Laufzeiten von bis zu mehreren Jahren oder Unterstützung durch private Zusatzversicherungen. Oft ist zudem ein Teil der Kosten steuerlich absetzbar, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt.

Fazit:

Dank hochentwickelter Materialien wie Reintitan und Vollkeramik, innovativer Methoden und digitaler Planungstechnologien steht eine Versorgung zur Verfügung, die den natürlichen Zähnen in vielerlei Hinsicht ebenbürtig ist. Das fünfköpfige Zahnärzte-Team der „Zahnheilkunde Bodensee“ kann dabei auf jahrzehntelange Erfahrung und Expertise zurückgreifen, die durch kontinuierliche nationale und internationale Weiterbildungen sowie Spezialisierungen stetig ausgebaut wird. Wer sich für Zahnimplantate entscheidet, gewinnt nicht nur festen Biss und eine gesunde Mundfunktion zurück, sondern auch ein neues Stück Lebensqualität und Selbstvertrauen.

Quelle: https://unternehmen.focus.de/implantologie-friedrichshafen.html